(Quelle : Bericht Schriftführer 14.12.02)

Vermisster 3 jähriger Junge (St. Georgen)

Datum : Samstag , 14.12.2002
Alarmierung : 08.40 Uhr
Ort : Schönwald (St. Georgen)
Anlass : Vermisster 3 jähriger Junge
Mit dabei sind :
Irene mit Arthos , Sabine mit Gina , Ute und Uli
Weitere alarmierte Staffeln :
RHS – Konstanz / Titisee / Freiburg / Villingen / Donaueschingen
BRH – Rottweil , ASB – Tuttlingen
Organisationen vor Ort :
Polizei , THW , Freiw. Feuerwehr

Mit Dirk und Thomas Schad als Fahrer des SEG ging es um 09.20 Uhr von der
Leitstelle aus los .
Ein 3 jähriger Junge war tags zuvor seiner Mutter beim gemeinsamen Spaziergang abgehauen.
Bei Schönwald wurde uns nach der Einsatzbesprechung ein Gebiet zugeteilt , daß wir absuchen sollten . Nach ca. 1 Stunde intensiver Suche konnte der Einsatz abgebrochen werden, da der Junge inzwischen von Spaziergängern gefunden wurde in einem ganz
anderen Gebiet .

Der 3 Jährige war zum Glück wohlauf .
Ende : 13.30 Uhr

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(Quelle : Bericht Schriftführer 11.12.02)

Vermisste männliche Person (Sigmaringen)

Datum : Mittwoch , 11.12.2002
Alarmierung : 11.25 Uhr
Ort : Sigmaringen
Anlass : Vermisste männliche Person
Mit dabei sind :
Sabine mit Gina , Uli , Ute und Gisela
Weitere alarmierte Staffeln :
RHS – Sigmaringen

Um 12.15 Uhr ging es von der Leitstelle los mit Ernst Schad als Fahrer der SEG .
Noch auf dem Weg zum Einsatzort um ca. 12.45 Uhr wurde über Funk mitgeteilt , daß die vermisste Person in der Stadt aufgefunden wurde und somit der Einsatz abgebrochen werden kann .
Nähere Einzelheiten wurden leider nicht bekannt.

Ende : 13.15 Uhr

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(Quelle : Bericht Schriftführer 06.12.02)

Vermisste 37 jährige Frau in Sigmaringen

Datum : Freitag , 06.12.2002
Alarmierung : 12.15 Uhr
Ort : Sigmaringen Stadtwald
Anlass : 37 jährige Frau wird aus dem Krankenhaus vermisst Suizidgefahr
Mit dabei sind :

Irene mit Arthos , Uli , Ute , Martin A. und Gisela
Weitere alarmierte Staffeln :
ASB – Tuttlingen , RHS - Sigmaringen

Von der Leitstelle ging es um 12.40 Uhr los mit Thomas Schad als Fahrer der SEG .
Bei der vermissten Person handelte es sich um eine 37 jährige Frau, die sich schon am Mittwochabend aus dem Krankenhaus Sigmaringen entfernt hatte. Da sie unter starken Depressionen litt , bestand die Gefahr eines Suizids .
Gesucht wurde im Stadtwald.

Noch während der Einsatzbesprechung wurde über Funk mitgeteilt, daß ein Hundeteam der Sigmaringer Staffel die Frau tot aufgefunden hatte – sie hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten.

Ende : 15.00 Uhr

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(Quelle : Bericht Schriftführer 29.10.02)

Vermisste 64 jährige Frau

Am Dienstag 29.10.2002 wurden um 10:15 die DRK - sowie die ASB Rettungshundestaffeln alarmiert.
Als alle an der "Milchzentrale" eingetroffen waren , ging es los.
Ein Teilstück des Honbergs wurde gleich nach oben abgesucht.
Sammelpunkt für alle war der Burghof um von dort aus eine weiter Aufteilung
vorzunehmen.
Um ca. 11.50 Uhr dann wurde der Einsatz abgebrochen , da bekannt wurde , dass die vermisste Frau inzwischen daheim angekommen war . Sie hatte die Nacht auswärts verbracht und niemanden darüber informiert.

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(Quelle : Bericht Schriftführer 14.10.02)

Vermisste Person,vernutlich aus einem Altenheim

Auf dem Weg zum Einsatzort (Meßkirch), wird um ca. 09.00 Uhr der Einsatz
per Funk abgebrochen , da die Person gefunden wurde .
Weitere Einzelheiten wurden leider nicht bekannt .

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(Quelle : Gränzbote 02.07.02 )
Rettungshunde im Einsatz

TUTLINGEN (mö) - Auch die Rettungshundestaffel des DRK ist gestern Morgen
nach der Flugzeugkatastrophe im Einsatz gewesen.
Wie die Leiterin der Rettungshunde-staffel, Sabine Walter, gestern berichtete,
rückten drei Hunde mit ihren Führern gegen 2.30 Uhr aus. Neben den Rettungshundeteams waren fünf Kräfte der Schnelleinsatzgruppe des DRK als
Fahrer und zur Unterstützung im Einsatz: "Uns wurde ein Areal bei Lippertsreute
zugewiesen, das wir nach Wrackteilen und Leichen abzusuchen hatten.
Glücklicherweise fanden wir aber weder Teile der Flugzeuge noch sterbliche Überreste der Opfer." Lippertsreute liegt etwa fünf Kilometer von der Absturzstelle entfernt.

"Um 8 Uhr waren wir wieder daheim", sagte Walter weiter, "die Hunde und auch die
Führer waren recht erschöpft." Das abgesuchte Gebiet habe eine Einsatzhundertschaft
der Polizei übernommen: "Wir konnten den Beamten versichern, dass dort keine
Spuren zu finden seien."
Nach Sabine Walters Angaben ist es schwierig, die Rettungshunde - ein Boxer,
ein Shepherd-Mix und ein Belgischer Schäferhund - als Leichenspürhunde
einzusetzen: "Unsere Tiere sind darauf trainiert, lebende Menschen zu finden", so
Walter.
Außer den Rettungshundeteams des DRK waren auch Polizisten aus dem Kreis
Tuttlingen am Bodensee im Einsatz, um die Absturzstelle zu sichern.

(Stand: 02.07.2002 23:30)

(Quelle : Südkurier 02.07.02 )

Flugzeugunglück

Über 70 Menschen sterben

Tupolew-Passagierflugzeug und Boeing-Frachtflieger kollidieren über westlichem
Bodenseekreis - Trümmer in 30 Kilometern Umkreis
Über 70 Menschen haben in der Nacht zum heutigen Dienstag bei einem
Flugzeugunglück im westlichen Bodenseekreis ihr Leben verloren. Eine weißrussische
Passagiermaschine der Marke Tupolew ist gegen 23.40 Uhr mit einer Frachtmaschine
vom Typ Boeing 757-200 kollidiert. Brennende Wrackteile verstreuten sich in einem
Umkreis von 30 Kilometern, elf Leichen wurden bis 5.30 Uhr früh gefunden. Ursache
des Unglücks könnten Verständigungsschwierigkeiten zwischen Lotse und Pilot der
Tupolew oder ein Pilotenfehler sein.

VON ROLAND BURGER

Überlingen/Owingen - Die Tupolew ist nach ersten Erkenntnissen in Moskau gestartet
und war nach einem Zwischenstopp in München auf dem Weg nach Barcelona. Im Luftraum über dem westlichen Bodenseekreis, etwa in Höhe Heiligenberg, näherte sie sich einer Boeing 757-200, die von Bahrain über Bergamo nach Brüssel unterwegs
war. Beide Maschinen befanden sich in 12.000 bis 13.000 Meter Höhe, als die
Flugkontrolle Zürich den Piloten der Tupolew anwies, tiefer zu gehen. Der Pilot
reagierte jedoch auch auf mehrfache Aufforderung nicht. So versuchte augenscheinlich
der Pilot der Boeing, der drohenden Kollision zu entkommen. Doch zu spät: Die zwei
Maschinen stießen zusammen und stürzten in einem Feuerball, der an das Platzen von
Leuchtkugeln erinnerte, zu Boden. So lauten die Informationen, die heute,
Dienstagfrüh, gegen 5 Uhr bei einer Pressekonferenz im Überlinger Kursaal bekannt
gegeben wurden. Der Feuerschein der Kollision war bis in benachbarte Städte und
Landkreise zu sehen, Explosionsgeräusche waren zu hören. Kerosingeruch war im
weiten Umkreis zu bemerken. Bei diesem Zusammenstoss kamen nach den bisherigen
Ermittlungen der Polizei alle 69 Passagiere der Tupolew, zehn bis zwölf
Besatzungsmitglieder und die beiden Piloten der Boeing ums Leben. Brennende
Wrackteile wurden über den Raum Überlingen, Owingen, Taisersorf, Brachenreute,
Andelshofen und Aufkirch verstreut. Sie gingen in Waldstücken, auf freiem Feld und
nahe Wohngebäuden nieder. Wie durch ein Wunder wurde durch die herabstürzenden
Trümmer nach dem bisherigen Kenntnisstand am Boden niemand verletzt.

Die Feuerwehren des gesamten westlichen Kreises rückten gegen Mitternacht aus und
bekämpften die Flammen an verschiedenen Orten. Hunderte Helfer des Roten
Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und weiterer Rettungsdienste nicht nur aus dem
Bodenseekreis, sondern auch aus den Kreisen Konstanz, Sigmaringen, Ravensburg
und Lindau rückten aus, um Verletzten beistehen zu können, doch augenscheinlich hat
es bei dem Flugzeugunglück keine Überlebenden gegeben. Die Polizei rückte mit 500
Beamten aus und sperrte weiträumig die Straßen zu den verschiedenen Unglücksstellen
ab. Ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera machte sich auf die Suche nach
möglichen Opfern und Brandherden, konnte wegen der schlechten Sicht jedoch nicht
die erhofften Ergebnisse erzielen. Auf dem Bodensee ist seit Mitternacht die
Wasserschutzpolizei unterwegs, die ebenfalls nach Wrack- und Leichenteilen
Ausschau hält.

Der Flugschreiber der Tupolew wurde bereits gefunden. Das sagte Ulrich Müller,
Umwelt- und Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, heute gegen 5 Uhr
bei der Pressekonferenz im Kursaal. Die Daten des Geräts sollen nun ausgewertet
werden. Nach Müllers Angaben transportierte die Boeing, eine Maschine des weltweit
agierenden Paketdienstes DHL, keine Fracht, die durch die Brände auf dem Boden
für die Bevölkerung gefährlich werden könnte. Bei der Tupolew soll es sich nach bisher
unbestätigten Meldungen um eine Maschine der Fluggesellschaft Bashkirian Airlines
handeln, besetzt mit Urlaubern. Ihre Reise nahm nun am Bodensee ein schreckliches
Ende: Sechs Tote wurden bislang bei Brachenreute, vier Tote bei Owingen und eine
Leiche beim Lugenhof gefunden. Nach Angaben von Landespolizeipräsident Erwin
Hetger ist eine Identifizierungskommission des Bundeskriminalamts damit beauftragt,
die Opfer zu identifizieren. Welcher Nation die Toten sind, steht bislang nicht fest.

Die Such- und Bergungsaktionen werden heute seit Tagesbeginn intensiviert.
Hans-Peter Walser, Leiter der Polizeidirektion, koordiniert zusammen mit
Kreisbrandmeister Henning Nöh den Einsatz. Walser schließt bislang einen kriminellen
Hintergrund der Flugzeugkatastrophe aus. Der Polizeidirektor warnt davor,
Wrack- oder gar Leichtenteile zu berühren. Sollten Bürger im Umkreis auf Trümmer
der Maschinen stoßen, sollten sie sich bei der Polizei in Überlingen,
Telefon (07551) 80.40, melden. Den ganzen Tag über wird es heute im westlichen
Bodenseekreis zu Straßensperrungen und Umleitungen kommen.

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(Quelle : Gränzbote 19.06.02 )

Suchaktion: Alter Mann vermisst

Erleichtert vernahmen die Helfer gestern Vormittag, dass der vermisste
81-jährige Mann, den sie in der Nacht zwischen Montagabend und etwa
2.30 Uhr gesucht hatten, wohlauf ist. Er war die ganze Nacht bis gestern gegen
9 Uhr in einer Garage am Altenzentrum St. Josef eingeschlossen gewesen..
Schon am Nachmittag war der Bewohner des Altenzentrums vermisst worden,
es galt aber, noch verschiedene "harmlose" Möglichkeiten abzuklären, wie
beispielsweise bei Bekannten nachzufragen. Als es jedoch immer später wurde,
wurde um 20 Uhr die Polizei verständigt, die sofort eine groß angelegte Suchaktion
in die Wege leitete. Die Feuerwehr Spaichingen, die rettungshundestaffeln des ASB
und des DRK Tuttlingen, des BRH Rottweil und die Rettungshundestaffel des
Schwarzwald-Baar-Kreises wurden verständigt. Auch das DRK und das THW
waren im Einsatz , insgesamt ungefähr 60 Leute. 14 Hunde und ihre Führer suchten
das Gebiet bis zum Dreifaltigkeitsberg in vier Abschnitten ab, da man wusste, dass
der Mann zum Berg wollte
Hier gab es wohl ein Missverständnis, denn der Mann ging offenbar davon aus, dass
er auf den Berg gefahren werde, weshalb er in die Garage ging und sich ins Auto
setzte. Und dies bemerkte offenbar niemand, denn die Garage wurde wohl von außen
verschlossen. Nachdem nachts die Suche abgebrochen wurde, war morgens der
Poilzeihubschrauber über dem Stadtgebiet unterwegs, doch das war auch schon der
Zeitpunkt, als der alte Mann von einem Zivildienstleistenden zufällig wiedergefunden
wurde. Es gab aber noch zwei weiter Vermisstenfälle an diesem Montag: Eine
Angehörige hatte Ihren Vater als vermisst gemeldet, nachdem er nach einem
Arztbesuch in Spaichingen für mehrere Stunden überfällig war. Er tauchte schliesslich
wieder zu Hause im Nachbarkreis auf. Auf Grund der Hitze verlor der Mann kurzfristig
die Orientierung und verfuhr sich mit seinem Wagen. Der nächste Fall war dann um
20:20 Uhr. Eine Mutter vermisste ihren 11-jährigen Sohn, den sie am Spätnachmittag
an Spaichinger Freibad abholen wollte. Weil sich der Sohn nicht meldete und sie auch
sonst keine Hinweise hatte, erstattete sie Vermisstenanzeige. Am Abend meldete sich
der Junge zu Hause in Aldingen.
Durch das schöne Wetter und die spielenden Freunde hatte er wohl die Zeit vergessen

Suche ist eine "Hundearbeit"

In diesem Jahr hatte allein die Spaichinger Polizei 12 große Suchaktionen ausgelöst.
Acht der vermissten wurden lebend aufgefunden bzw. ermittelt, drei kehrten nach
Hause zurück, ein Mensch konnte nur noch tot geborgen werden. Nur in wenigen
Fällen werden Rettungshundestaffeln angefordert. Die Hunde sie auch am Montag im
Einsatz waren, waren alles Hunde, die darauf dressiert waren in der Flächensuche
lebende Menschen zu finden.
Nur ein Hund war dabei , der auf Fährten spezialisiert ist. Doch eine Suche ist eine
sehr anstrengende Sache, berichtet die Staffelleiterin der Tuttlinger DRK Staffel,
Sabine Walter. Zehn Minuten Suche sind wie eine Stunde intensives Training. Die
Hunde brauchen Zeit zum Ausruhen und um ihre Geruchsnerven zu regenerieren.

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(Quelle : Gränzbote 03.06.02 )

Vermisster im See tot aufgefunden

IMMENDINGEN - War es ein Unfall ?
Gestern wurde die Leiche eines vermissten Immendingers aus dem
Kratersee des ehemaligen Basaltwerkes auf dem Hewenegg geborgen.
Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf ein
Fremdverschulden. So ging man gestern davon aus, dass der 51-jährige über
einen Abhang etwa 40 Meter in die Tiefe stürzte. Taucher des DLRG,
Mitglieder der Bergwacht Donau-Heuberg und Einsatzkräfte der Freiwilligen
Feuerwehr Immendingen bargen die Leiche aus dem See. Schon Vorgestern
war das Auto, des Immendingers auf einem Waldweg gefunden worden.
Daraufhin durchkämmten Rettungshundestaffeln des DRK-Tuttlingen,
-Villingen-Schwenningen, -Donaueschingen und ASB-Tuttlingen sowie
Kräfte der Polizei, der Feuerwehr, des DRK, der Bergwacht und der schnellen
Eingreiftruppe des DRK das weitläufige Waldgebiet. Es kam auch ein
Hubschrauber zum Einsatz.

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