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(Quelle : Gränzbote 23.10.2001 )
Rentner (73) war 19 Stunden vermisst
TUTTLINGEN - Ein seit Sonntagnachmittag vermisster 73-jährigerRentner wurde
am Montagvormittag nach 19 Stunden und einer groß angelegten Suchaktion
wohlbehalten aufgefunden. Der unter einem altersbedingten Gedächtnisverlust
und Orientierungslosigkeit leidende Mann verließ am Sonntag kurz nach 16 Uhr
seine Wohnung. Nachdem er am Abend nicht zurückgekehrt war,wurde er von
seinen Angehörigen als vermisst gemeldet. In der Nacht und am Montagvormittag
durchkämmten Suchmannschaften derPolizei, unterstützt vom Roten Kreuz sowie
den Rettungshundestaffeln von DRK und ASB, die Südstadt und die
Naherholungsgebiete um den Honberg. Am Montagvormittag unterstützte ein
Polizei-Hubschrauber aus Stuttgart die Aktion. Die Helikopter-Besatzung suchte
überwiegend am Honberg die Wohngebiete und die Gartenanlagen ab.
Um 11 Uhr teilte schließlich ein Autofahrer der Polizei mit, dass auf derB 14 in
Richtungen Liptingen ein älterer Mann unterwegs sei. Bei der sofortigen Überprüfung
stellte sich dann heraus,dass es sich bei dem Fußgänger um den vermissten Rentner
handelt. Er war wohlauf, wurde aber von der Polizei doch vorsorglich in die
Kreisklinik eingeliefert.
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(Quelle : Schwarzwälder Bote 3:30 Uhr, 05.10.2001 )
Nächtlicher Großeinsatz findet glückliches Ende
80-jähriger Alzheimer-Patient wird vermisst und nach stundenlanger Suche wieder gefunden Trossingen (ina). Über der Stadt kreist der Polizeihubschrauber - am Boden sind rund 100Männer und Frauenvon Feuerwehr, THW, DRK und Polizei im Einsatz. Sogar die Hundestaffel des DRK kommt aus Tuttlingen, um am Mittwochabend bei der Personensuche zu helfen. Vermisst wird seit dem Nachmittag ein 80-Jähriger aus dem Wohngebiet Langwiesen.
Um 18.50 Uhr geht der Alarm bei der Feuerwehr ein: Technische Hilfeleistung wird angefordert. Bei den Feuerwehrmitgliedern schrillen die Piepser.
Kurz darauf der zweite Alarm: "Einsatzalarm: Brand". Jetzt sind alle gefordert. "Das ist unsere Gesamtalarmierung", erklärt Kommandant Thomas Springer." Sie kam, als klar war, dass wir allebrauchenwürden." Zum so genannten Bereitstellungsraum, dem Treffpunkt und Lagezentrum wird kurzerhand das Feuerwehr-Magazinerklärt. Minuten später wimmelt es dort vor Menschen: Sämtliche Feuerwehrmitglieder, THW-Mitglieder des Ortsverbands Trossingen, des DRK-Rettungsdienstes und die Polizei sind vor Ort. Der Polizeihubschrauber aus Stuttgart wirdangefordert.
Die Einsatzleitung liegt bei Feuerwehr-Kommandant Thomas Springer.
Er hat Routinemitgroßen Einsätzen. Blind sitzt jeder Handgriff, wie am Schnürchen klappt die Zusammenarbeit der vielen Helfer und Organisationen im und um das Feuerwehr-Magazin. Als handle es sich um ihr Alltagsgeschäft und nicht einen Gemeinschaftseinsatz in einer Größenordnung, wie er noch kaum an der Westtangente praktiziert worden war.
"Personensuche" heißt der Auftrag. Seit dem Nachmittag werde ein 80-jähriger Alzheimer-Patient aus dem Wohngebiet Langwiesen vermisst, hieß es. Da er Mühe mit dem Gehen habe, wird die Suche zunächst auf das Wohngebiet eingegrenzt. Im Handumdrehenist eine Führungsgruppe mit dem stellvertretenden Kommandanten Uli Adrion an der Spitzegebildet.
Am Flipchart umreißt Uli Adrion das Suchgebiet. Jedem der vier Suchteams wird ein Teil davon zugewiesen. Mit Taschenlampen machen sich die Gruppen auf den Weg. Dievierköpfige Führungsgruppe hält Funkkontakt. Kurz nach 19.30 Uhr ist der Polizeihubschrauber zu hören. Mit seiner Wärmebildkamera untersucht er das Wohngebiet. Schon bald kehren die vier Suchteams zurück.
Ohne Erfolg.
Zwei Augenzeugen werden vernommen. Das Suchgebiet. wird ausgeweitet. Inzwischen ist auch die Hundestaffel eingetroffen. Das Wäldchen bei der EVS ist ihr Einsatzgebiet. "Wirbrauchen einen Ortskundigen, der uns begleitet", bitten die Tuttlinger DRK-Hundeführer. Der ist sogleich gefunden und kommt mit. Auch die vier Teams ziehen wieder los; durchkämmen neue Straßen und Wege. Die Suchaktion zieht sich in die Länge; schließlich aber mit Erfolg:
Nachts um 0.30 Uhr wird der Mann gefunden - unterkühlt, aber noch am Leben.
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(Quelle : Gränzbote 5.10.2001 )
Vermissten nach Großeinsatz gefunden
TROSSINGEN (ina/tz/pol) - Es war aufsehenerregend: Über der Stadt kreiste der Polizeihubschrauber, unten waren 140 Männer und Frauen von Feuerwehr, THW, DRK und Polizei im Einsatz. Auch 22 Hunde waren unterwegs, um am Mittwoch-abend bei der Personensuche zu helfen (wir berichteten). Vermisst wurde ein 86-Jähriger aus dem Gebiet Langwiesen. Gegen 1.10 Uhr wurde er gefunden.
Die Angehörigen hatten seit 15 Uhr vergeblich nach dem alten Herrn gesucht und benachrichtigten die Polizei. Um 18.50 Uhr ging dann der erste Alarm bei der Feuerwehr ein: Technische Hilfeleistung wurde angefordert. Kurz darauf der zweite Alarm: "Einsatzalarm: Brand". Jetzt waren alle gefordert. "Das ist unsere Gesamt-alarmierung", erklärte Kommandant Thomas Springer. Zum sogenannten Bereitstellungsraum, dem Treffpunkt und Lagezentrum wurde das Feuerwehr-Magazin erklärt. Minuten später wimmelt es dort von Menschen: Sämtliche Feuerwehrangehörige aus Trossingen und Durchhausen, THW-Helfer, DRK-Helfer aus der Musikstadt, aus Tuttlingen und aus Spaichingen sowie die Polizei sind vor Ort. Der Polizeihubschrauber aus Stuttgart ist angefordert. Die Einsatzleitung liegt bei Feuerwehr-Kommandant Thomas Springer. Er hat Routine mit großen Einsätzen. Blind sitzt jeder Handgriff, wie am Schnürchen klappt die Zusammenarbeit der vielen Helfer und Organisationen im und um das Feuerwehr-Magazin. "Personensuche" heißt der Auftrag. Seit dem Nachmittag wird der 86-jährige Mann aus dem Wohngebiet Langwiesen vermisst, der unter einer starken Sehschwäche und einer Behinderung leidet. Da er Mühe mit dem Gehen habe, wird die Suche zunächst auf das Wohngebiet eingegrenzt. Im Handumdrehen ist eine Führungsgruppe mit dem Vize-Kommandanten
Uli Adrion an der Spitze gebildet.
An der Flipchart umreißt Uli Adrion das Suchgebiet. Jedem der insgesamt vier Suchteams wird ein Teil davon zugewiesen. Mit Taschenlampen machen sich die Gruppen auf den Weg. Die vierköpfige Führungsgruppe hält Funkkontakt. Kurz nach 19.30 Uhr ist der Polizeihubschrauber zu hören. Mit seiner Wärmebildkamera untersucht er das Wohngebiet. Schon bald kehren die vier Suchteams zurück. Ohne Erfolg. Das Gebiet wird ausgeweitet. Inzwischen sind Hundestaffeln des DRK sowie des Arbeiter-Samariterbundes Tuttlingen und Biberach mit insgesamt 22 Tieren eingetroffen. Das Wäldchen bei der EVS ist ihr Einsatzgebiet. "Wir brauchen einen Ortskundigen", bitten die Hundeführer. Der ist gleich gefunden. Auch die vier Teams ziehen wieder los; durchkämmen neue Straßen und Wege. Gegen 22.30 Uhr fliegt der Hubschrauber der Polizei nach Stuttgart zurück. Am Boden wird aber bei strömendem Regen fieberhaft weitergesucht. Kurz vor Mitternacht erhält die Polizei einen Hinweis: Eine Frau, sie war auf die Aktion aufmerksam geworden, teilt mit, dass sie am Nachmittag in der Industriestraße von einem älteren Mann nach dem Weg gefragt worden sei. Die Suche wird sofort ins Industriegebiet verlagert. Am Donnerstagmorgen, kurz nach 1 Uhr, finden die Trupps den 86-jährigen Mann schließlich im Wald hinter der Firma Pfeiffer & May: unverletzt, aber etwas unterkühlt. Nach einer ärztlichen Untersuchung wird er sofort in die Kreisklinik nach Spaichingen eingeliefert.
(Stand: Fr. 05.10.)
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