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Atemwegserkrankungen
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Das Brustfell ( je nach Lokalisation Rippen- oder Lungenfell ), entzündet sich leicht bei Infektionskrankheiten oder Erkältungen. Immer sind Bakterien im Spiel, die zuerst eine trockene ( sicca ), später eine wässrige ( exsudative ) Brustfellentzündung bedingen. Bei der trockenen Entzündung wird ein Belag auf das Brustfell ausgeschwitzt
(charakteristische Reibetöne beim Abhören ). Bei beiden Formen ist die Atmung erschwert, flach und kurz.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Der Husten hat sehr verschiedene Ursachen. Husten tritt auf beim Bronchialkatarrh, bei der Brustfellentzündung, bei der Rachen-und Mandelentzündung, beim Kehlkopfkartarrh, bei derLungenentzündung oder auch bei einem schwachen Herzen. Dieser Husten muss über eine Herztherapie behandelt werden. Staut sich Blut in der Lunge, dann entsteht nicht nur Husten, sondern ein erhöhter Druck im Organ. Blutflüssigkeit dringt dann in die Atemwege, der entstehende Schaum wird ausgehustet und ein Lungenödem entwickelt sich. Husten kann aber auch auf den virusbedingten Zwingerhusten hinweisen.
(Quelle: www.tiermed)
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Durch andauerndes Bellen oder durch starkes Zerren an der Leine kann ein Kehlkopfkatarrh entstehen. Aber auch durch eine Erkältung oder durch die Aufnahme von Schnee. Boxer und Spitze erkranken öfters am Kehlkopfkatarrh, als andere Rassen. Im höheren Alter kommt oftmals eine Bronchitis hinzu, die den Hunden das Leben schwer macht. Die Hunde leiden unter asthmaähnlichen Husten Tag und Nacht.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Oft bringt die Staupe eine Lungenentzündung mit sich. Diese kann aber auch durch eine Erkältung oder durch einen verschleppten Husten ausgelöst werden. Der Hund hat plötzliches Fieber, friert, zittert und atmet schnell. Er ist apathisch und appetitlos. Später kommt schmerzender Husten und schleimig-eitriger Nasenausfluss hinzu. Verschleppte Lungenentzündungen sind verdächtig auf Toxoplasmose, Tuberkulose oder auf Neubildungen ( Tumoren ) in der Lunge.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Den einfachen Schnupfen erkennt man am wässrigen Nasenausfluss, die Augen tränen und der Hund ist Lichtscheu. Im Verlauf der Staupewird oft ein heftiger Nasenkatarrh mit schleimig-gelber oder gelb-grünerAbsonderung beobachtet.Ein chronisch gewordener Nasenausfluss umfasst nicht nur die Nasenschleimhäute, sondern auch die Nasen-Nebenhöhlen. Oft besteht gleichzeitig ein Dickdarmkatarrh ( Colitis mucosa ).Ist der Nasenausfluss einseitig, kann dies auch auf einen Fremdkörper hinweisen.
(Quelle : www.tiermed.de)
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Mandelentzündung ( Tonsillitis, Angina )
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Plötzliche Schluckbeschwerden, Speichelfluss, häufiges Gähnen und Husten, sind Zeichen einer Mandelentzündung. Der Rachen ist gerötet, der Hund erbricht durch die Einengung des Rachenringes, ist matt, hat Fieber und leidet unter Appetitlosigkeit. Am häufigsten kommt dies bei Hunden bis zu 3 Jahren vor. Bei jungen, nicht schutzgeimpften Hunden kann Tonsillitis auch auf Staupe hinweisen.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Er entsteht oftmals durch Aufregungen ( Freude, Angst ). Dabei ist Atemnot mit erschwerten Einatmen zu beobachten, ähnlich dem Asthma.Bronchitis. Die Ursache ist meist eine Erkältung, wobei sich die Schleimhäute der Bronchien entzünden und anschwellen. Dadurch entstehen Kurzatmigkeit und Hustenanfälle. Das Fieber ist gering und der Husten ist trocken und häufig. Der Hund ist sehr still, bewegt sich kaum und hat Durst. Im weiteren Verlauf lockert sichder Husten und der Auswurf beginnt, den der Hund ( anatomisch bedingt ) schluckt.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Beim Zwingerhusten handelt es sich um eine von mehreren Bakterien und Virenausgelöste Entzündung der oberen Luftwege (Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien) beim Hund. Überall dort wo mehrere Hunde sich treffen (Tierheime, Sportplatz, Ausstellungen) ist die Gefahr der Ansteckung gegeben. Deshalb ist der Name Zwingerhusten irreführend, weil sich die Erkrankung nicht nur auf in Zwingern gehaltene Hunde beschränkt.Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion (Kontakt mit anderen Hunden durch niesen oder husten). Tiere die unter Stress stehen oder die besondere Leistungen bringen müssen, sind besonders gefährdet. Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) beträgt zwischen drei und vierzehn Tagen. Die Hunde zeigen einen quälenden trockenen Husten, oft erbrechen sie einen weißen Schleim. Erschwert wird die Infektion vor allem dann, wenn der Erreger Bordetella bronchiseptica am Geschehen mitbeteiligt ist. Dieses Bakterium schädigt die Schleimhaut derart, dass ihre Schutzfunktion nicht mehr gegeben ist. Bei einer Erkrankung von Hundewelpen kann es sogar zu einer dauerhaften Schädigung des Lungengewebes kommen.Ein an Zwingerhusten erkrankter Hund ist stark in seinem Allgemeinempfinden beeinträchtigt und muss therapiert werden. Die Therapie reicht von Antibiotika,entzündungs- und hustenhemmenden Medikamenten, Homöopathika, Medikamente die das Immunsystem stärken und Inhalationstherapien. Die Erkrankung kann sich trotz tierärztlicher Behandlung über mehrere Tage bis Wochen hinziehen.Gegen den Zwingerhusten gibt es eine Impfung welche einen gewissen Schutz gegen die Erkrankung darstellt. Einen hundertprozentigen Schutz stellt die Impfung aber nicht dar, weil zu viele Bakterien und Viren an diesem Hustenkomplex beteiligt sind.
Geimpfte Hunde erkranken jedoch weniger heftig als solche ohne Impfschutz.
(Quelle: www.tierklinik.at)
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Augenerkrankungen
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Eine Lidbindehautentzündung ist extrem schmerzhaft und der Hund ist Lichtscheu. Meist wird dieEntzündung durch eine Erkältung, Staub oder Zugluft ( Autofahren bei offenen Fenster ) ausgelöst. Die Bindehäute sind gerötet und geschwollen und es fliessen reichlich Tränen. Wird dieLidbindehautentzündung nicht rechtzeitig behandelt, kann es zu einer chronischen Erkrankung kommen, die sich durch gelbgrüne, dicke Absonderungen äussert.Ein chronischer Tränenfluss kann aber auch andere Ursachen haben, wie Staupe oder eineStoffwechselstörung. Auch gibt es Entzündungen die durch die Hunderasse bedingt sind.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Durch einen gestörten Stoffwechsel kann es zu Feigwarzen ( Papillomen ) an den Augenlidern kommen.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Auch Hunde können ein Gerstenkorn bekommen. Das Knötchen befindet sich auf dem Lidrand und ist sehr störend.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Verletzungen der Cornea können beim Toben und Spielen mit anderen Hunden oder Katzen entstehen. Diese Verletzungen führen zu einer milchigen Verfärbung der Hornhautoberfläche, die undurchsichtig und grau wird. Auch als Folge der Staupe oder einer Stoffwechselstörung kann eine Hornhautentzündung auftreten. Wird die oberflächliche Entzündung nicht behandelt, kann sich ein Hornhautgeschwür ( Ulcus corneae ) entwickeln.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Beim grünen Star liegt eine Erhöhung des Augeninnendruckes vor. Dadurch kommt ein Überdruck zustande, der zu einer Vergrösserung des Augapfels führt. Dies hat zur Folge, das die Sehnerven und die Netzhaut geschädigt werden.Früher oder später erblindet der Hund. Symptome können sein: Reizbarkeit,Lichtscheu und Tränenfluss. Meist wird das Glaukom ( grünlicher Pupillenreflex ) erst erkannt, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist.
Der graue Star ist durch seine Linsentrübung bekannt. Die Sicht erfolgt wie durch ein Milchglasfenster, da die Linse sich weiss oder grau verfärbt. Durch die Beeinträchtigung des Sehvermögens verlagert sich die Orientierung mehr auf dem Geruchssinn.
Der schwarze Star entsteht durch Vergiftungen von aussen oder körpereigenen Toxinen, durch eineEntzündung des Gehirns, der Netzhaut oder der Sehnerven. Es gibt keinen Pupillenreflex und die Pupillen sind weit und starr.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Ein- oder beidseitig auftretender Tränenfluss kann auf eine entzündliche Verklebung des Tränen-Nasenkanals hindeuten, sofern keine Veränderungen oder Verletzungen am Auge erkennbar sind.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Ohrenerkrankungen
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Sind Ohrspitzen zuerst haarlos und später das ganze Ohr, bezeichnet man dies als Lederohr.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Beim Hund liegt die Ohrspeicheldrüse unterhalb des Ohres. Bei einer Entzündung wölbt sich die Drüse wie ein Kloss hervor.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Besonders Teckel leiden an einem chronischen Ekzem mit weisslichen Ablagerungen, Schuppen und leicht blutender Wundfläche. Oftmals bildet sich auch ein Pilz auf dem Ekzem. Der Hund leidet unter Juckreiz, schüttelt ständig den Kopf und kratzt sich an dem erkrankten Ohr.
(Quelle: www.tiermed.de)
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| Otitis / Äußere Gehörgangsentzündung beim Hund |
Anatomisch besteht der Gehörgang aus dem äußeren Gehörgang, dem Mittelohr und dem Innenohr. Für viele Hunde ist eine Entzündung des äußeren Gehörganges eine oft langwierige Erkrankung deren Ursachen sehr mannigfaltig sind. Nicht immer ist der klassische Fremdkörper Ursache dieser Entzündung. Fällt jedoch auf, dass Hunde beim Spaziergang plötzlich wie wild Kopfschütteln und vor Schmerz jaulen, so ist der Verdacht berechtigt, dass der Hund einen Fremdkörper hat. Dies stellt einen absoluten Notfall dar, denn der Fremdkörper könnte das Trommelfell verletzen. Futtermittelallergien, hormonelle Störungen, Milben und eine gewisse Rassedisposition (Cocker Spaniel) können ebenfalls Ursache für eine Ohrentzündung sein. All diese Ursachen bringen Bakterien und Pilze auf den Plan, sich in diesem Ohr zu vermehren. Sie freuen sich über ein warmes und feuchtes Klima im Gehörgang. Deshalb treten diese Erreger vor allem in den Sommermonaten auf, wenn die Hunde viel ins Wasser gehen.
Dem Hundebesitzer fällt neben dem ständigen Kopfschütteln ein unangenehmer Geruch und die Absonderung eines meist dunkelbraunen Sekretes auf. Es handelt sich hier um keinen Schmutz der in das Ohr gelangte, es ist dies ein Entzündungsprodukt.
Das ständige Kopfschütteln kann eine weitere Erkrankung ein sogenanntes Blutohr mit
sich ziehen. Dieses entsteht durch Anschlagen der Ohrmuschel an Kanten, was eine Blutung zwischen Ohrknorpel und äußerer Haut zur Folge hat. Kommt diese Blutung nicht zum Stillstand, so kann die Ohrmuschel die Größe und Form einer Orange annehmen. Eine äußere Ohrentzündung darf nicht vernachlässigt werden und ist ein dringender Grund, einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser stellt vor der Therapie fest, was die Ursache für die Entzündung ist. Vermeiden Sie die Anwendung von Präparaten, bevor der Tierarzt das Ohr untersucht hat und den Gehörgang bis zum Trommelfell gereinigt hat. Das ständige Auffüllen von Ohrentropfen ohne das Ohr vorher zu reinigen kann gefährlich sein.Vermeiden Sie die Anwendung von Ohrreinigern bzw. Ohrentropfen bevor nicht sichergestellt ist, ob Ihr Hund überhaupt eine Ohrentzündung hat. Ein gesundes Ohr braucht keine Reinigung und kein Medikament. Mit dem periodischen Verabreichen von Antibiotika in den Gehörgang entwickeln sich resistente Keime gegen die kein Kraut mehr gewachsen ist. Die wichtigsten Punkte nochmals zusammengefaßt:
- Vermeiden sie, dass ihr Hund Wasser in die Ohren bekommt.
- Vermeiden sie Durchzug, vor allem beim Autofahren.
- Kontrollieren Sie die Ohrmuschel auf ein braunes Sekret oder einen unangenehmen . Geruch.
- Verwenden Sie keine Medikamente an einem gesunden Ohr.
- Vermeiden Sie das Reinigen mit Stäbchen oder ähnlichem.
- Wenn Sie eine Entzündung feststellen suchen Sie Ihren Tierarzt auf.
(Quelle: www.tierklinik.at)
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Mund- und Rachenraumerkrankungen
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Besonders die Terrier-Rasse bleibt vom Karies nicht verschont. Vorwiegend tritt Karies an den Reiss- undBackenzähnen des Oberkiefers auf.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Besonders bei langhaarigen Rassen kommt ein Ekzem in der Lefzenfalte vor. Durch der darauf siedelnden Bakterienflora entsteht unangenehmer Geruch, der oft mit dem Mundgeruch verwechselt wird. Der Hund hat sehr starke Schmerzen und lässt keinen an die Lefzen. Durch Staupe können sich Zähne gelb verfärben und tritt die Krankheit in der Zeit des Zahnens auf, muss mit Schmelzdefekte gerechnet werden.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Besonders Pudel sind von der Mundfäule betroffen. Es treten Entzündungen der Mundschleimhaut mitBläschen und Geschwüren auf. Liegt die Ursache an faulen Zähnen, so sollten diese umgehend gezogen werden.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Beim Zurückweichen des Zahnfleisches am Zahnhals ( Zahnfleischschwund ) spricht man von Parodontose.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Zahnfleischwucherungen ( Epulis )
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Meist treten die Zahnfleischwucherungen an verschiedenen Stellen auf. Entstehen sie aus der Schleimhaut- sind sie weich, entwickeln sie sich aus der Knochenhaut - fühlen sie sich leicht hart an und ist derUrsprung die Knochen - sind sie äussert hart.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Die Entstehung von Zahnstein hängt mit einer Störung des intermediären Stoffwechsels zusammen. Zahnstein bildet sich meist an den Aussenflächen der Zähne. Einen starken Befall von Zahnstein erkennt man unter anderem am Mundgeruch, der durch die Bakterien an den Kalkbelägen entsteht. Wird der Zahnstein nicht entfernt, kann es zu Entzündungen des Zahnfleischs und der Mundschleimhaut kommen. Der Tierarzt kann unter leichter Narkose, den Zahnstein problemlos entfernen.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Oftmals kommt eine Zahnwurzelentzündung an den Backenzähnen vor. Der Hund kaut sehr vorsichtig, hält seinen Kopf schief und streicht mit seiner Pfote über die schmerzende Kieferseite. Leert sich der Eiter nicht durch eine Fistel, muss der Zahn operativ entfernt werden.
(Quelle: www.tiermed.de)
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sonstige Krankheiten
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Babesien sind Einzeller, die sich in roten Blutkörperchen vermehren und diese dabei zerstören. Übertragen werden sie durch Zeckenstiche. Die Babesiose des Hundes kommt hauptsächlich in den Tropen und Subtropen und im mediterranen Raum, aber auch in Ungarn, besonders in der Gegend des Balatons, vor. Auch in Deutschland gibt es Gegenden mit Hunde Babesien, so beispielsweise in der Rheinebene und in der Eifel.
Bei der Babesiose sind häufig hohes Fieber, gefolgt von Mattigkeit und Appetitlosigkeit, die Anzeichen der Erkrankung. Durch das Eindringen der Parasiten in die roten Blutkörperchen und durch deren Zerstörung kommt es zu Blutarmut und oft zu Gelbsucht. Dem Tierbesitzer kann eine dunkle Färbung des Urins auffallen, die durch die Ausscheidung des abgebauten Bluffarbstoffes entsteht. Auch Bewegungsstörungen, Atemnot, Lähmungserscheinungen, Entzündungen der Maulhöhle oder der Augen werden zeitweise beobachtet.
Bei der Babesiose kann ihr Tierarzt eine spezifische Behandlung einleiten. Wichtig ist, daß Sie schon bei dem geringsten Verdacht mit Ihrem Tier zum Tierarzt gehen. Denn es gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.
(Quelle: www.kleintierpraxis.de)
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Die Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht. Der Zeckenstich ist der Hauptübertragungsweg für den Erreger. Die im Darm der Zecken lebenden Bakterien werden durch die Blutmahlzeit aktiviert, so daß es 24 Stunden dauert, bis die Bakterien über den Einstichkanal in den Wirt eindringen. Wird also die Zecke innerhalb dieser Zeit sachgemäß entfernt, so liegt nur ein geringes Infektionsrisiko vor.
Das Verbreitungsgebiet der Borreliose entspricht dem der Zecken, die besonders in Flußniederungen zu finden sind. Im Gegensatz zum Menschen treten bei unseren Haustieren überwiegend allgemeine Krankheitserscheinungen auf, die leicht übersehen werden. Es handelt sich z. B. um Fieber, Müdigkeit oder Leistungsabfall, Bewegungsunlust, Lahmheiten, Abmagerung oder neurologische Ausfallerscheinungen.
Bei der Borreliose kann ihr Tierarzt eine spezifische Behandlung einleiten. Wichtig ist, daß Sie schon bei dem geringsten Verdacht mit Ihrem Tier zum Tierarzt gehen. Denn es gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.
(Quelle: www.kleintierpraxis.de)
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Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
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Bei der FSME handelt es sich um eine Viruserkrankung. Der Erreger ist das Zeckenenzephalitisvirus (FSMEV). Alle Entwicklungsstadien der Zecke können das Virus beim Saugakt übertragen. Das Virus selbst ist in den Speicheldrüsen der Zecken vorhanden und wird bereits mit dem Beginn des Saugaktes in den Wirt eingebracht. In Deutschland betrifft dies vor allem den süddeutschen Raum (Donaugebiet und südlicher Bayerischer Wald) und vor allem Baden-Württemberg (Schwarzwald, Bodensee, Rheinebene). In allen Gegenden, bei denen für den Menschen ein Infektionsrisiko besteht, ist auch der Hund gefährdet.
Bei der FSME beherrschen hauptsächlich Ausfallerscheinungen das klinische Bild, sie betreffen Nerven und Gehirn. Es wird von Mattigkeit und Abgeschlagenheit berichtet, aber auch Übererregbarkeit und Schreckhaftigkeit können vorliegen.
Bei der FSME gibt es wie bei allen Viruserkrankungen keine spezifische Therapie; in den meisten Fällen ist aber auch bei dieser Krankheit eine Heilung möglich. Menschen in gefährdeten Gebieten können sich vorsorglich impfen lassen. Erste Impfversuche beim Hund sind beschrieben; es existiert aber noch kein für den Hund zugelassener Impfstoff.
(Quelle: www.kleintierpraxis.de)
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Eine ansteckende Leberentzündung Der Tierarzt/die Tierärztin nennt diese Erkrankung "Hepatitis contagiosa canis" , abgekürzt: H.c.c.. Diese Infektionskrankheit ist auf den Menschen nicht übertragbar und die Ansteckung erfolgt auf gleichem Weg wie bei derStaupe. Entweder durch den Kontakt zwischen Hunden oder das Virus wird über Gegenstände eingeschleppt. Die Krankheitssymptome ähneln denen der Staupe und äussern sich mit Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit und starken Bauchschmerzen. Bei älteren Hunden kommt es im weiteren Verlauf der Krankheit zu Erbrechen, Durchfall und teilweise auch zu Trübungen der Augenhornhaut. Meist sterben die Hunde an Krämpfen breits bei den ersten Krankheitssymptomen, besonders die Welpen. Eine rechtzeitige Impfung kann das Risiko, an dieser Infektion zu erkranken, minimieren.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Auch unsere Vierbeiner leiden in den heißen Sommermonaten unter der großen Hitze. Hunde können nicht "Schwitzen", sie haben nur ganz wenige Schweißdrüsen an den Ballen, die zur Verdunstung und zur Kühlung des Körpers nicht geeignet sind. Ihre einzige Möglichkeit Abkühlung zu erreichen ist das Hecheln, um über die Schleimhaut des Atmungstraktes und der Mundhöhle Flüssigkeit zu verdunsten.
Ein Hitzeschlag tritt dann auf, wenn die körpereigene Kühlung versagt und ein Wärmestau entsteht. Die Tiere sind teilnahmslos, zeigen einen taumelnden Gang, können sich oft nicht mehr auf den Beinen halten, Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit können auftreten. Oft ist es die Unvernunft bzw.
Unachtsamkeit des Tierbesitzers, warum Tiere in solch lebensbedrohliche Zustände kommen. Leider gibt es jährlich mehrere Fälle, bei denen ein Tier im Auto bei direkter Sonnenbestrahlung eingesperrt war.Die Glasscheibe 3 cm herunterzukurbeln ist zu wenig. Man darf auch nicht vergessen, dass der Schatten eines Baumes wandert und das Auto plötzlich in der prallen Sonne stehen kann. In einem solchen Auto auch nur wenige Minuten eingesperrt zu sein, kann zum Tod führen. Tiere mit Herzerkrankungen sollten sich nur an kühlen Plätzen aufhalten, bei ihnen kann schon die normale tägliche Runde zu Problemen führen. Trainierte Hunde laufen gerne dem Fahrrad hinterher, jedoch bei großer Hitze kann dies leicht auch bei gesunden Tieren zum Kreislaufkollaps und zu Herzversagen führen. Da über das Hecheln sehr viel Flüssigkeit verloren geht sollte immer genügend Wasser oder Elektrolyt-Lösung angeboten werden. Tiere die an einem erhöhten Flüssigkeitsverlust leiden (Durchfallerkrankungen, vermehrter Speichelfluss, Nierenerkrankungen) müssen besonders viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Sollten sie einmal den Verdacht haben, ihr Tier hat sich zu sehr überhitzt, so messen Sie die innere Körpertemperatur. Die Obergrenze liegt bei Hunden bei 39,0°C. Liegt sie darüber, so legen sie ihrem Tier kalte nasse Handtücher auf. Bei Bewusstseinsbeeinträchtigung, Erbrechen oder taumelndem Gang ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen, der die notwendigen Therapiemaßnahmen einleitet.
(Quelle: www.tierklinik.at)
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Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit Die Erreger dieser Krankheit gehören zu den Bakterien und sind nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen gefährlich. Infektionsquellen können infizierte Hunde, die den Erreger mit dem Urin ausscheiden oder Ratten und Mäuse sein. Auch Pfützen, Teiche oder Tümpel beherbergen das Bakterium und werden zur Gefahr, wenn Hunde daraus trinken.
Die Krankheit beginnt mit Schwäche und Müdigkeit, im weiteren Verlauf kommt es zu Fieber, Futterverweigerung, Erbrechen und Durchfall. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht und das Springen und Treppensteigen fällt sehr schwer. Das Überstehen der Krankheit kann zur Schädigung der Leber und der Nieren führen.Mit einer Impfung können Sie Ihren Hund gegen diese Krankheit schützen.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Die Magendrehung ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die in wenigen Stunden zum
Tod des Hundes führen kann. Der Hund muss sofort zum Tierarzt gebracht werden.
Dazu ist es zunächst notwendig, auf die Form und Lage des Magens im Körper des
Hundes einzugehen. Ein schematisches Bild soll dies veranschaulichen. Es zeigt einen
gefüllten Magen .

Einer der Ausgangspunkte für die Magendrehung ist eine Magendehnung.
Diese kommt durch Überfressen, Luftschlucken, erhöhte Gärungsprozesse,
Magentumoren und Verlagerung des oberen Dünndarmabschnitts zustande.
Doch dürfte mit Sicherheit auch eine gewisse Veranlagung von Bedeutung sein.
Vor allem große Rassen oft mit besonders tiefen Brustkorb sind stärker betroffen.
Rüden sind nach Angaben von Prof. Niemand ("Praktiken der Hundeklinik") anfälliger. Es scheint auch familiäre Häufungen zu geben.
Die Erkrankung ist akut lebensbedrohlich und führt ohne Behandlung in kurzer Zeit zum
Tod (Ausnahmen in ganz leichten Fällen bestätigen die Regel).
Wie erkennt man die Magendrehung?
Meist einige Zeit nach der Nahrungsaufnahme, besonders dann, wenn der Hund spielt
oder sich wälzt, ist Unruhe unterbrochen von Hinlegen zu beobachten.
Der Hund wird rasch hinfällig, bleibt liegen und atmet schwer. Bereits jetzt ist der Bauch
aufgebläht, was rasch stärker wird. Kreislaufschwäche stellt sich ein. Der Hund muss
sofort zum Tierarzt, der in den allermeisten Fällen eine Operation einleiten wird und
verschiedene Zusatzmaßnahmen ergreift. Diese sind auch dringend notwendig.
Denn durch das Umklappen des Magens wird die Blutzufuhr unterbrochen. Nach
wenigen Minuten beginnen Stoffwechselgifte zu entstehen, die dem Kreislauf schwer
belasten und sogar nach erfolgreicher Operation und Behandlung noch Probleme
machen können.
Wie geht der Tierarzt vor?
Als erstes versucht der Tierarzt, den Druck im Magen zu senken. Dies erfolgt in der
Regel mittels einer Magensonde, wenn möglich, ohne Narkose. Sollte dies nicht
gelingen, muss sofort operiert werden, eine Narkose ist hier selbstverständlich
notwendig.
Für die richtige Nachbehandlung sind Sie und Ihr Tierarzt verantwortlich !
Wie kann man die Magendrehung verhindern?
Nicht zuviel auf einmal fressen lassen (in der Praxis oft etwas schwierig).
In jedem Fall sollten größere Mengen an leicht gärenden Nahrungsmitteln vermieden
werden. Kein Herumtoben und vor allem kein Wälzen nach dem Fressen.

Der Magen klappt meist von links nach rechts entlang der gestrichelten Linie in der
Abbildung um. Wenn man also sieht, dass ein Hund sich nach dem Fressen am Boden
von links nach rechts über den Rücken wälzt, kann ein Rückdrehen von rechts nach
links die eventuell eingetretene Magendrehung wieder rückgängig machen. Am
wichtigsten ist es immer, die Augen offen zu halten und den Hund einige Zeit nach dem
Fressen zu beobachten.
Sicherlich können aber die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen als erste Ansätze
helfen:
Vorbeugende Maßnahmen:
beim Essen und auch danach sollte der Hund Ruhe haben
die Tagesration des Hundes auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilen
kein Wasser zum Trockenfutter bereitstellen,besser das Trockenfutter vorher einweichen
keine zu großen Fleischstücke anbieten, da hierbei häufig Luft geschluckt wird
das Futter dem Hund erhöht anbieten (Futterständer)
das Futter sollte hygienisch einwandfrei sein
auf die Verdaulichkeit des Futters achten
kein stark kohlenhydratreiches Futter anbieten
fragen Sie den Züchter vor dem Kauf nach einer möglichen Veranlagung
(Quelle: www.vfn-neufundlaender.de)
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Eine für Hunde meist tödliche Virusinfektion, die besonders häufigauftritt. Das Parvovirus ist extrem widerstandsfähig und kann Jahre in der Außenwelt überleben. Virushaltiger Hundekot ist die Hauptursache für eine Ansteckung. Praktisch stellt jedes "Hundehäufchen" eine Gefahr dar. Sei es, daß Ihr Hund daran schnuppert oder daß Sie selbst das Virus mit nach Hause bringen.
Die Erkrankung kann rasant verlaufen und innerhalb weniger Stunden zum Herztod führen. Welpen sind besonders gefährdet, daher empfiehlt sich bereits ein Impfung in der sechsten Lebenswoche. Bei älteren Tieren beginnt die Krankheit meist mit Magen-Darm-Entzündungen, die sich durch Fieber, starkem Erbrechen und Durchfall (wässrig, schleimig oder blutig) äußern. Die Tiere fressen nicht und verlieren sehr viel Flüssigkeit, was schließlich zum Tode führt. Selbst Medikamente sind gegen das Virus unwirksam. Nur eine frühzeitige Impfung kann diese Infektionskrankheit verhindern.
(Quelle: www.tiermed.de)
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Einer der bekanntesten und gefährlichsten Infektionskrankheiten der Hunde ist die Staupe. Die Ansteckung erfolgt meist durch den direkten Kontakt von Hund zu Hund, aber auch bei einem Waldspaziergang. Das Staupevirus kann auch indirekt durch Einschleppung mit Schuhen, Kleidung oder ähnlichem übertragen werden.
Nach der Ansteckung treten nach ca. einer Woche die ersten Krankheitssymptome auf. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, Augen- und Nasenausfluß und Appetitlosigkeit bis zur Nahrungsverweigerung.
Man unterscheidet drei Krankheits-Verlaufsformen:
- Darmstaupe
. Der Hund leidet an fast unstillbarem wässrigen bis blutigen Durchfall und an starkem . Erbrechen.
- Lungenstaupe
. Der Hund leidet an quälendem Husten, Atembeschwerden und bekommt eine . . . Lungenentzündung
- Nervenstaupe
. Der Hund leidet an Krämpfen, Lähmungen und Gleichgewichtsstörungen. Da das . . Virus das Gehirn schädigt, ist das Erscheinungsbild vergleichbar mit der Epilepsie.
Der Schweregrad der verschiedenen Verlaufsformen kann variieren und auch ineinander übergehen. Meistens enden die Staupe-Erkrankungen tödlich. Lassen Sie daher Ihren Hund immer gegen das Staupevirus impfen.
(Quelle: www.tiermed.de)
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